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Burg Thurant über Alken/Mosel

Die Burg Thurant liegt über Alken/Mosel

Erbaut 1198 bis 1206 von Pfalgraf heinrich aus dem Adelsgeschlecht der Welfen. Von 1246 bis 1248 belager durch die beiden Erzbischöfe von Köln und Trier. Nach der Eroberung durch eine trennmauer in zwei Hälften mit je einem Bergfried (Turm) geteilt. Im 19. Jahrhundert zur Ruine verfallen, wurde die Burg 1911 von Geheimrat Dr. Robert Allmers aufgekauft und wieder aufgebaut. Seit 1973 befindet sich die Burg im Besitz der Familien Wulf und Allmers.

Zur Beginn der Besichtigung gehen Sie am Verwalterhaus (kleines Fachwerkhaus) entlang in den Steingarten. Hier befinden sich Pflanzen, die überwiegend aus dem Mittelmeerraum stammen. Im Steingarten befinden sich außerdem die beiden Bronzesraturen "Tanzender Haun" (Waldgeist in Menschengestalt) und "Römischer Knabensieger" (Sieger von sportlichen Wettkämpfen). Überragt wird der Sreingarten vom Triere Turm mit seinen 20 m hohen und drei Meter dicken Mauern. Dieser Turm dient heute als Wasserturm und ist nicht zur Besichtigung freigegeben. Das große Gebäude linksseitig ist das Herrenhaus. Dieses Gebäude ist das Wohnhaus der Burgherren und kann nicht besichtigt werden. Das Herrenhaus wurde 1945 durch Kriegseinwirkung zerstärt und von 1960 bis 1962 von Irmgard Wulf-Allmers und deren Ehemann Heinrich Wulf aufgebaut. Vor dem Eingang befinden sich drei "Würzburger Punen" (sandsteinfiguren) aus der Zeit des Baroks.

Sie gehen rechts die Treppe hinauf und gelangen durch den Rundbogen (Löwenkopf) in den Ehrenhof. Links an der Wand des Herrenhauses sehen Sie eine Nachbildung der Grabplatte des Pfalzf´grafen Heinrich, dem Erbauer der Burg, und rechts die Skulptur "Amar kämpfte mit Faun" aus dem Fränkischen. Während Sie auf die einzige erhaltene von ursprüngliche drei Zisternen, sehen Sie linker Hand eine Holzfigur "Antonius".

Auf der rechten Seite, oberhalb der Kapelle, sehen Sie das Gästehaus (Aporkenhorst). Das Gästehaus wird heute als Ferienwohnung vermietet. Unterhalb des Gästehauses befindet sich der Eingang zur Burgkapelle. Links vom Eingang steht eine Nachbildung der "Nürnberger Madonna", über der Tür eine Nachbildung der Madonna des Lucca della Robbia. In der Kapelle selbst befinden sich ein barocker Altar von 1779, ein Taufstein aus dem jahre 1515, ein Glasfenster mit der Darstellung des St. Michael, handgeschnitzte Holzfiguren (Johannes, Steffanus, Michael und Antonius) aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie alte Wand- und Deckenfresken.

Sie verlassen die Kapelle und gelangen so zum Roseneck. In diesem Beet, in dem seit dem Mittelalter Rosen angepflanzt werden, steht die Statue des römischen Schriftstellers Cieero. Rechts des Beetes führt eine Treppe hinunter zum alten Weinkeller, in dem sich alte Geräte zur Weinherstellung befinden. Im Innenhof befinden aich des Weiteren Steinkugeln aus Basalt, die im Mittelalter als Katapultgeschosse Verwendung fandern. Hinweisen möchten wir noch auf die Kanonen, die etwas unterhalb im Wehrgang steht. Diese Kanone (Vorderlader) stammt aus der Zeit des Dreißigigjährigen Krieges und wurde von den Schweden beim Rückzug zurückgelassen.

Sie gehen wieter die schmale Wendeltreppe hinauf und durchstreiten die Trennmauer, die den Trierer Teil der Burg vom Kölner Teil trennt. Am Ende der Treppe gelangen Sie auf einen Wehrgang mit zwei Wachtürmen. im vorderen Wachturm befindet sich das Wappenzimmer. In diesem zimmer finden Sie an der Wand sämtliche Wappen derer, die als Burggrafen und -herren auf Tharant weilen. Über dem Eingang sehen Sie die Wappen der heutigen Eigentümer der Burg. Sie verlassen das Wappenzimmer und gehen weiter der Wehrgang entlang. Vom Wehrgang aus sieht man durch die Fensterbögen den Steil anstiegenden Bleidenberg mit seiner Kapelle aus gotischer Zeit. Im nächsten Wachturm finden Sie an der Wand ein altes Relief mit Bildschrift, dessen Herkunft bis heute ungeklärt ist.

Sie gehen weiter in Richtung "Kölner Turm" und passieren dabei das Jagdhaus in dem sich Gehörne, Jagdtrophäen,antike Waffen und Rüstungen befinden. Hiernach beginnen Sie mit der Besteigerung des Kölner Turms (die Treppe hinauf über den Wehrgang). Auf der unteren Etage sehen Sie die Falltür zum Verlies, die mit einer Winde versehen ist. Darüber hinaus befindet sich auf dieser Etage der Strafbock, der für Enthauptungen verwendet wurde. Auf der nächsten Etage sehen Sie eine Streckleiter sowie Arm- und Beinschrauben, auf dem obersten Plateau einen Eisenkorb, mit dessen Hilfe Feuer- oder Rauchsignal gegeben wurden. Vom Turm aus gehen Sie die Holztreppe zum Pferdestall hinunter.

Burg Thurant über Alken/Mosel


56332 Alken (Mosel)
Tel: 02605 2004
WWW: Webseite von Burg Thurant über Alken/Mosel
Map: Google Maps

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