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Schloß Crossen Schloß Gera

Schloß Crossen in Crossen bei Gera. Gerne können Sie ein Ritteressen buchen.

Schloss Crossen an der weißen Elster

1585, als Kurfürst August von Sachsen seinem treuen Hauptmann Wolf Ernst von Wolframsdorf das Amt Crossen mit allen Rechten und Nutzungen auf Lebenszeit verlieh, ließ dieser die Burg zu Crossen zu einem Schloss umbauen.

Durch den aus Schottland stammenden und geadelten Leipziger Kaufmann David Fleischer (David von Fletscher) wurden von 1700 bis 1713 große Teile der Gebäude um den Burgfried abgebrochen und an dieser Stelle ein neues Schloss errichtet. Wie viele andere Räume wurde in dieser Zeit auch der im Südflügel eingerichtete Festsaal mit prachtvollen Decken- und Wandmalereien ausgestattet. Hierfür hatte Fletscher die Italiener Giovanni Francesco Marchini und den "Stuccator von Meyland" engagiert. Sie schufen die kunstvolle Illusionsmalerei bei der eine reiche architektonische Gliederung des Raumes vorgetäuscht wird.

Der barocke Festsaal Ab 1724 wurde das Schloss im Wesentlichen nicht mehr umgebaut. Es blieb 200 Jahre im Besitz der Familie von Flemming. Johann Friedrich J.G. Reichsgraf von Flemming, der 1775 bis 1830 Crossen besaß, ließ es renovieren und über den Portalen Wappenschmuck anbringen, den man bis heute sehen kann. Die Flemmings bewohnten das Schloss bis zum Jahre 1777 nur selten. Dies sollte sich durch Graf Johann Heinrich Joseph Georg von Flemming allerdings ändern. Er stattete die meisten Räume mit kostbaren Tapeten, Möbeln, Statuen und Decken aus; lies die Wirtschaftsgebäude verschwinden und baute an dieser Stelle ein neues größeres Gebäude. Ebenso wurde das Brauhaus, welches in früheren Zeiten erbaut worden war, abgerissen und dort entstand nun ein schönes ausgebautes Gebäude, das zur Holzremise diente. Durch diese neuen Gebäude formierte sich nun auch der gleichmäßige Schlosshof. Zwischen 1780 und 1790 fanden in der näheren und weiteren Umgebung des Schlosses umfangreiche gärtnerische Umstrukturierungen statt. So wurde beispielsweise der Gemüsegarten und der Park angelegt, dessen Südseite später in einen Weinberg verwandelt wurde. Der heutige Schößersgarten, der eigentlich als Weinberg und Hopfengarten diente, wurde in einen Obstgarten mit feinsten Obstsorten aus Holland verwandelt. Heute kann man das Flair in diesem schönen Schlossgarten, wie er hier im frühen 20. Jahrhundert zu sehen ist, leider nicht mehr genießen, da dieser 1949 zu einem Sportplatz umgestaltet wurde. Im Zuge dieser Verschönerungen und der Verwandlung von einer Burg zum Schloss verlor auch die Schlossmauer ihre Zinnen und Schießscharten und wurde nun mit Platten belegt und mit Urnen verziert. Die Schlossmauer Nach dem Tod des Grafen setzten dessen Nachfolger die Instandhaltungsarbeiten weiter fort. Besonders Graf Edmund von Flemming, der von seiner Frau Clementine unterstützt wurde, bemühte sich um die Erhaltung, Verbesserung, Instandsetzung und Ausschmückung des Schlosses. So schaffte er zwei neue Turmuhren an und stiftete im selben Zuge eine neue Orgel für die Schlosskirche, die er von einem Orgelbaumeister in Frankfurt/Oder bauen ließ. Ebenso wurde 1892 eine neue Wasserleitung aus Eisen verlegt und ein Brunnen für die oberen Bergbewohner gebaut. In der Ortschronik kann man über sein Schaffen folgendes lesen: Alle die vielen Aufwendungen […] für die Instandhaltung der großen Gebäudekomplexe sind unmöglich namhaft zu machen. Sie entziehen sich für jeden, der nicht damit zu tun gehabt hat, aller Schätzung. Nur sei schließlich bemerkt, dass durch die unermüdliche Fürsorge des Grafen Edmund alle Baulichkeiten sich in gutem Stande befinden, dass der dereinstige Erbe des Schlosses und Gutes alle Ursache hat, mit Dankbarkeit an den so treu waltenden Vorbesitzer zu denken. Nach dem Tod des Grafen und seiner Frau, für die er eine Kleinkinderschule, das Clementinenhaus, errrichtet hatte, erbte die Tochter seines älteren Bruders das Schloss. Sie war die letzte herrschaftliche und berühmteste Bewohnerin des Schlosses - die Schriftstellerin Elisabeth von Heyking ("Briefe, die ihn nicht erreichten"). Ihr Mann, der Baron von Heyking, war Gesandter des deutschen Reiches in Peking und so wurde das Schloss in dieser Zeit mit wertvollen Seidentapeten aus China und anderen Kostbarkeiten ausgestattet. Nach ihrem Tod am 04. Januar 1925 wurde sie in der Gruft unter der Schlosskirche beigesetzt. Ihr Erbe, Edmund von Bockum-Dolffs, verkaufte sämtliche Möbel, Öfen und Tapeten in Berlin und ließ das Schloss verfallen. Durch schadhafte Dächer gingen nach 1930 die Decke der Schlosskirche und weitere Deckengemälde von Marchini verloren. Am 13. Mai 1937 erwarb der Besitzer des Rittergutes in Hartmannsdorf und Köstritzer Brauerei-Pächter Rudolf Zersch das Schloss für 30.000 Reichsmark bei einer Zwangsversteigerung und ließ es wieder instand setzen. Ihm ist die Erhaltung des Festsaals zu verdanken. Den Dachstuhl der Schlosskirche konnte er allerdings nicht mehr retten, er stürzte 1937/38 vollkommen ein. Im 2. Weltkrieg diente das Schloss als Ausweichlager der Wehrmacht und nach Kriegsende 1945 als Flüchtlingslager. Einige Gebäude wurden zur Nutzung als Wohnungen für vertriebene Familien bereitgestellt. Nach 1945 sollte es abgerissen werden, aber der Zeitzer Professor Jefimow setzte sich für Instandhaltungsmaßnahmen ein und so wurde zu mindestens das Hauptgebäude als Schule genutzt. Nachdem der verfallene Marstall abgerissen und ein neues Internatsgebäude errichtet wurde, baute man ebenfalls die Schlosskirche zu Unterrichtszwecken um. Im Zuge dieser Umbauten wurde die Gruft geschlossen und die noch vorhandenen Särge auf den Friedhof überführt. Die Crossener Schlosskirche diente zum Gottesdienst und war eine protestantische Kirche mit Platz für 230 Personen. Die Schlosskirche Ab 1953 befand sich auf Schloss Crossen das Institut für Lehrerbildung. Dort studierten bis 1991 ca. 330 Studenten pro Jahr. Seitdem war die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) Besitzer des Schlosses und hat es im Juni 2007 an zwei irische Investoren (John Robinson und Eftim Hurly) verkauft

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